Dodge Challenger

Dodge Challenger
Eine Wette.... Eine Ära.... Ein Lebensgefühl.... Ein Auto....
Der ehemalige Rennfahrer Kowalski verdient sich seine Brötchen mit der Überführung von Autos. So auch dieses Mal, jedoch mit einem großen Unterschied: er geht eine Wette ein, die Strecke von Denver nach San Francisco in 15 Stunden zu bewältigen. Sein Auto: ein 70er Dodge Challenger...

Die E-Bodies schrieben Mopar - Geschichte: Dodge Challenger und Plymouth Barracuda von 1970 bis 1974. Ähnlich wie Firebird und Camaro bei General Motors waren Challenger (der "Herausforderer") und Barracuda (der "Raubfisch") Chryslers Antwort auf den unerhörten Erfolg des Ford Mustang.

By the way: Als "Mopars" werden die Automarken bezeichnet, die zu Chrysler gehören, also Chrysler, Dodge, Plymouth, DeSoto und Imperial.

Nun aber zurück: 1970 - 1974 schrieben, wie oben bereits angesprochen, der Plymouth Barracuda und Dodge Challenger Musclecar - Geschichte. Es muß hier jedoch dazu gesagt werden, daß der Plymouth Barracuda bereits 1964 auf dem Markt erschien, sogar noch einige Wochen vor dem "Launch" des Ford Mustang. Jedoch konnte der zu dem Zeitpunkt noch sehr biedere Barracuda, auch wenn es durchaus kraftvolle und schnelle Baureihen des "Raubfisches" gab, in Punkto Design, Auftritt und Erfolg dem Ford Mustang nicht das Wasser reichen.

1970 kam nun der neu designte Plymouth Barracuda auf den Markt und neben ihm schienen die mittlerweile etablierten Musclecars zu verblassen. Zu alt, zu zahm, zu überladen sahen die Konkurrenten vom Schlage des Pontiac GTO, Ford Mustang, oder Pontiac Firebird auf einmal aus. Ein berühmtes Merkmal des neuen Aussehens des Barracudas war der sog. "Coke - Bottle" - Effekt, der durch einen Schwung in der Seitenlinie und eine erhöhte Heckpartie entstand.

Um nun im Hause Chrysler Kosten und Zeit zu sparen, gab Plymouth den Herstellern bei Dodge die Barracuda Plattform, aus der bei Dodge der Challenger entstand, als "Herausforderer" von Camaro und Firebird. Das augenscheinlichste Merkmal für einen Laien, die beiden Brüder Challenger und Barracuda zu unterscheiden liegt darin, daß der Challenger Zwillingsscheinwerfer hat, wohingegen der Barracuda (bis auf 1971) nur eine Scheinwerfer pro Seite besitzt.

Der Einstieg in die Welt dieser Musclecars führte wie auch bei den Konkurrenten über "wirtschaftliche" Sechszylinder. Als V8 - Motoren waren zu haben: ein 340cui, 383cui, 440cui, 440+6 und ein 426HEMI, die jedoch in den verschiedenen Baujahren unterschiedliche Leistungen hatten, da zu Beginn der 70er Jahre die sog. Ölkrise stattfand, aufgrund welcher die Nachfrage nach großvolumigen Motoren stark zurückging, bzw. die Hersteller versuchten, die Motoren möglichst sparsam zu machen, wodurch die Leistung stark leiden mußte. Das gleiche Phänomen ist bei der 2nd Gen des Camaros / Firebirds zu beobachten.

Auch wenn dies ein wenig ruhmreiches Ende der beiden Brüder Plymouth Barracuda und Dodge Challenger war, so sind die beiden dennoch bemerkenswerte Vertreter der Musclecars: dynamisch, kraftvoll, gleichzeitig elegant, geradezu bezaubernd. Gut erhaltene Modelle werden heutzutage zu Höchstpreisen gehandelt.

Fotos folgen später...

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